Pflegebedarf gemeinsam klären
Ressourcen, Gewohnheiten, Pflegebedarf, Wohnumfeld, Angehörigenbelastung, Risiken und persönliche Ziele werden mit der betroffenen Person und – mit Zustimmung – ihrem Unterstützungskreis erhoben.
Demenzsensible Pflege zuhause
Wir verbinden demenzsensible Pflege zuhause mit Alltag, Angehörigenentlastung und Fachkoordination. Der konkrete Einsatz setzt passende Fachkompetenz, geklärte Finanzierung und eine tragfähige Versorgungssituation voraus.

Demenzsensibel zuhause
Die Unterstützung orientiert sich an Biografie, Fähigkeiten und aktuellem Bedarf – nicht an einer starren Standardlösung.
Im vertrauten Alltag
Die Person bleibt aktive Mitgestalterin. Unterstützung setzt dort an, wo einzelne Schritte schwieriger werden.
Im Unterstützungskreis
Belastung, verfügbare Zeiten, Nachtregelung und ein möglicher Ausfall werden früh und wiederholt besprochen.
Bei Veränderungen
Neue Symptome werden strukturiert erfasst und über den vereinbarten Weg medizinisch abgeklärt.
Mögliche Bausteine
Der konkrete Umfang folgt der fachlichen Bedarfsermittlung. Was nicht zur Pflege gehört, wird als Betreuung oder andere Unterstützung transparent ausgewiesen.
Ressourcen, Gewohnheiten, Pflegebedarf, Wohnumfeld, Angehörigenbelastung, Risiken und persönliche Ziele werden mit der betroffenen Person und – mit Zustimmung – ihrem Unterstützungskreis erhoben.
Grund- und Behandlungspflege werden ruhig, verständlich und möglichst durch verlässliche Bezugspersonen gestaltet. Ärztlich angeordnete Massnahmen bleiben an den gültigen Auftrag gebunden.
Wiedererkennbare Abläufe, schrittweise Anleitung und passende Aktivitäten können Sicherheit und Selbstständigkeit unterstützen. Reine Präsenz oder Beschäftigung wird als Betreuung ausgewiesen.
Schmerz, Infektzeichen, Essen, Trinken, Schlaf, Mobilität, Verhalten und mögliche Medikamentenwirkungen werden fachlich beobachtet und bei Bedarf weitergeleitet – ohne eigene Diagnose.
Pflegebezogene Anleitung, Warnzeichen und vorhandene Ressourcen werden besprochen. Planbare Betreuungs- und Entlastungszeiten werden getrennt von KLV-Pflege vereinbart.
Hausärzteschaft, Memory Clinic, Apotheke, Therapie, Spital, Tagesstruktur und weitere Dienste werden nur mit geklärter Einwilligung und Zuständigkeit einbezogen.
Finanzierung ohne falsche Sicherheit
Pflegeleistungen werden nach den gesetzlichen Voraussetzungen und einer fachlichen Bedarfsermittlung geplant. Alltagsbegleitung, reine Präsenz, Beschäftigung und Hauswirtschaft sind grundsätzlich Betreuung und werden separat ausgewiesen.
Vor dem Start
Ärztliche Verordnung, Pflegebedarf, zugelassener Leistungserbringer, Restfinanzierung sowie mögliche Beiträge durch Hilflosenentschädigung oder Ergänzungsleistungen werden je Situation geprüft. Daraus entsteht keine pauschale Kostengutsprache.
Kosten und Finanzierung einordnenEin Plan, der mitlernt
Demenz verläuft nicht statisch. Deshalb werden Ziele, Belastung und Sicherheit wiederholt und gemeinsam beurteilt.
Die betroffene Person, Angehörige und bisherige Fachstellen schildern Alltag, Wünsche, Belastungen und vorhandene Lösungen.
Pflegebedarf, Betreuung, medizinische Zuständigkeit, Sicherheit, Finanzierung und die Grenzen eines tragfähigen Zuhausesettings werden eingeordnet.
Leistungen, Bezugspersonen, Tages- und Nachtregelung, Informationsfreigaben sowie Krisen- und Eskalationswege werden nachvollziehbar festgelegt.
Pflegeziele, Belastung, Stürze, Ernährung, Orientierung und Sicherheit werden regelmässig überprüft. Der Plan entwickelt sich mit der Situation weiter.
Fachliche Grundlagen
Die Quellen belegen den schweizerischen Versorgungsbedarf. Sie ersetzen keine individuelle fachliche Abklärung.
Situation gemeinsam ordnen
Im Erstkontakt klären wir Bedarf, vorhandenes Netzwerk, Angebotsreife und offene Risiken – ohne sensible Falldaten über ungeschützte Kanäle und ohne vorschnelle Aufnahmezusage.